missverstehen

>rasierte augenbrauen sollen es sein!<, sagte die frau des pharaos mit entschlossener stimme, sodass nur ein haselnussgroßer zweifel an ihrer entschiedenheit aufkommen konnte. er setzte sich genau in das linke auge des routinierten frisörs. >nun denn. die pharaöse kann gut reden, ich kann gut schneiden<, dachte er. und während die quellwolken vom vormittag langsam richtung sinai zogen, verlor die heilige frau, was sie jahrelang so emsig gepflegt. einmal hatte sie wochen damit verbracht, ihre härchen mit ziegenkot zu düngen. bis ihr mann sie dabei erwischte und sie in einer kleinen pyramide im oberen nildelta aussetzte, um zu prüfen, ob sie auch nützliche sachen kann, zum beispiel alleine-nach-hause-kommen oder so. und er war überrascht, als sie schon am nächsten tag wieder in den palast einritt. dabei war ihr trick ganz billig gewesen; sie hatte sich als gottheit verkleidet und sich einen überdimensionalen falkenkopf aufgesetzt, sodass die leute ihr alles mögliche opferten. schweine, dinkelbrote, mittlere grabräubereien und fahrräder. natürlich schnappte sie sich sofort ein unauffälliges diamant-modell und fuhr nach hause. dort bestrafte sie ihren rigorosen gatten mit dem, was sie gern >die waffen einer frau<>rasierte augenbrauen sollen es sein!<
denn wer einmal aus dem dingsnapf frisst.
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Ja, ich mußte nicht nur schmunzeln, nein gar lachen über diese Fellachenhure und die pitoreske Art und Weise, wie Sie Ihre Freveltaten für die Nachwelt erhielten. So laut und herzlich, dass mir der Schluck aus der Eigenurinflasche ganz bitter zwischen den Mandeln kleben blieb.
Cherchez la Famme oder Infame oder was auch immer, hauptsache eine SIE. Jemandem, dem ich meine Fingernägel opfern möchte und die mir auf die Zunge solange tritt bis ein eitler Tartar daraus geworden ist. Denn dann hat sich endlich wieder mein Weltbild bestätigt.
kacke. der blocker verträgt keine >< zeichen und löscht alles dazwischen. ansonsten haben sie natürlich recht, cherchez la flamme.
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