måndag, april 30, 2007

tagmond


vielleicht war es ein trauriger morgen zwischen halbvollen aschenbechern, vielleicht auch ein verschwitzter frühnachmittag in den kreischenden schluchten aus glas und beton. ich dachte und machte damit alles kaputt.

eins der seltsamsten gefühle, die ich je hatte. es ist, als ob mich jemand als fremdkörper in eine torte aus wahrheit gesteckt. ich klebe in ihr drin - nein, ich fahr durch sie hindurch, sitze in einer schlange aus licht und weiß jetzt, dass es nicht unbedingt etwas schlechtes ist, von magensäften zersetzt zu werden.

ich glaub einfach nicht, dass das alles ein schauspiel gewesen sein soll. blicke und tränen, träume auf bänder gepresst?

nur die töne holen alles zurück. die englischen vorstädte, die wiesen und die straßenschilder, die in der freundschaft glitzern. hoffentlich bleibt wenigstens was von den flauschigen weihnachtbäumen übrig, aus denen man später kastanienmännchen baut.

3 mal angespien:

joppi sa...

Tag, Mond!

(ich weiß der ist lau wie Schlackenlack von vorgestern aber ab und an muß man Reizpunkte setzen)

Fluh sa...

ich dachte und machte damit alles kaputt.

und obwohl das immer wieder passiert, haben wir immer noch nicht gelernt, es zu verhindern.

deine texte gefallen übrigens sehr. keine oberflächlichen phrasen, nette abwechslung.

und damit ich kein namenloses gesicht bleibe: www.myblog.de/t-quila

Fjaellet sa...

holden dank!